aufgabeln
Fundstelle: Lfg. 3 (1852), Bd. I (1854), Sp. 649, Z. 70
furca, fuscinula excipere, mit der gabel aufnehmen: heu aufgabeln, fleisch, brot aufgabeln, aufstechen. dann überhaupt aufgreifen, arripere: könnten sie dessen tafeln, die sehr kostbar sind, aufgabeln, so haben sie für jedes ritzchen am menschlichen skelet eine gute sehr genaue abbildung und benennung. Sömmering bei Merck 1, 354;
jetzt könnt ich mit dir, in titanischer kraft, aufgabeln als kugel
den erdball.
Platen 265;
die vogelscheuche, die sie da drauszen aufgegabelt haben. Tieck ges. nov. 4, 189; wo hast du das wieder aufgegabelt?
Zitationshilfe
„aufgabeln“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/aufgabeln>, abgerufen am 14.12.2019.

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