aufheitern
Fundstelle: Lfg. 3 (1852), Bd. I (1854), Sp. 668, Z. 58
serenare, exhilarare: der himmel, das wetter heitert sich auf; die geliebte tochter heitert ihm die letzten tage seines umwölkten lebens auf;
mit aufgeheiterter miene
trat er zu dem Messias und küst ihn.
Mess. 6, 78;
geh mein sohn, und heitre Selima auf! Klopst. 8, 21; geh Kain, und heitre dich auf! 11, 165; Theseus ermuntert ihn, sein gesicht aufzuheutern (so) und die herabfallenden thränen zurückzuhalten. Lessing 4, 237; wie du immer spasztest und mich aufheitertest. 2, 486; auch alte halb erloschne augen heiterten sich beim anblick einer so zahlreichen menge junger schönen auf. Wieland 2, 31; Haroun heiterte sich an ihrem sanften lächeln auf. Klinger 5, 175; ich merke sehr wol, dasz mich gesellschaft aufheitert. Lichtenberg 1, 25; seine umwölkte seele begann sich aufzuheitern.
Zitationshilfe
„aufheitern“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/aufheitern>, abgerufen am 20.08.2019.

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