aufnahme f
Fundstelle: Lfg. 3 (1852), Bd. I (1854), Sp. 695, Z. 23
susceptio, receptio, incrementum.
1)
die aufnahme ins haus, eines kranken ins spital; die aufnahme eines gastes, eines gesandten, empfang und bewillkommnung; die aufnahme war sehr herzlich, sehr kalt; die aufnahme auf die herrenbank des reichstages zu einer virilstimme gebührt dem könig. denkschr. des fr. von Stein 47; die aufnahme in eine gesellschaft. die aufnahme, welche ein buch, ein schauspiel im publicum findet; wo zuletzt bei öffentlicher darstellung die aufnahme, welche das publicum gewährt, den ausschlag entscheidet. Göthe 45, 101; morgen ist aufnahme der schüler.
2)
die aufnahme des geldes, des capitals.
3)
aufnahme, gedeihen, aufbringen, emporbringen: der ort, das gasthaus kommt in aufnahme; Lessings beiträge zur historie und aufnahme des theaters; ob der weg zur aufnahme oder zum verfall führt, läszt sich so geschwind nicht beurtheilen. Lichtenberg 1, 256.
Zitationshilfe
„aufnahme“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/aufnahme>, abgerufen am 19.02.2019.

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