Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

aufpappen

aufpappen
dasselbe, man sagt es auch vom kinde selbst, das seinen brei aufiszt; das kind hätte das geld dafür aufgepappt. Hippel lebensl. 4, 202. dann bedeutet aufpappen aufkleben, mit pappe festkleben, conglutinare: siegelkabinet, das auf den adlichen schuldscheinen zerstreut aufgepappt sasz. J. Paul Siebenk. 1, 5.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1852), Bd. I (1854), Sp. 699, Z. 26.
Zitationshilfe
„aufpappen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/aufpappen>, abgerufen am 25.02.2020.

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