Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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aufsieden

aufsieden,
in doppeltem sinn,
1)
intransitiv, effervere: gelinde aufsieden; das wasser hat schon aufgesotten.
2)
transitiv, fervefacere: milch, eier aufsieden; silber aufsieden.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1852), Bd. I (1854), Sp. 739, Z. 40.

aussieden

aussieden,
excoquere, coquendo purgare, nnl. uitzieden garn, fett, münzen, kräuter aussieden; auch ein kraut, meus ohr genannt, mit wasser aussieden lassen. weidwerk 1, 15ᵃ
und es braust aussiedend der kessel
Voss 1, 37;
wer zu einem poeta laureatus ausgesotten und ausgebrannt sein will. J. Paul Fixl. 141; vermutungen auszusieden. teuf. pap. 2, 144.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1853), Bd. I (1854), Sp. 972, Z. 76.

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Zitationshilfe
„aufsieden“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/aufsieden>, abgerufen am 21.10.2020.

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