Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

augenbran, augenbrane, f.

augenbran, augenbrane, f.
scheint sich neben dem alten ougbrâ gebildet zu haben, wie neben augbraue, augenbraue auch augbraune, augenbraune vorkommt: zornrunzeln über den augenbranen zusammengezogen. pers. rosenth. 5, 19, vgl. 3, 27;
als er auf diesen schlag sich wieder wolt ermahnen,
traf er zum andernmal ihn auf die augenbranen.
Werders Ariost 13, 35;
Brunello war der ein, und führt aus Tingitan
sein volk, und hielt hinab betrübt die augenbran.
14, 3.
Brockes reimt augenbranen: bahnen 3, 702. 5, 390; sein augenbran belebt sie treu und zart. Herder 19, 12, vgl. oben augbraue.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1852), Bd. I (1854), Sp. 804, Z. 25.

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Zitationshilfe
„augenbrane“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/augenbrane>.

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