augenfällig
Fundstelle: Lfg. 4 (1852), Bd. I (1854), Sp. 805, Z. 54
in oculos cadens, manifestus: dasz jener farbenschmuck sich durch so manche jahrhunderte klar und augenfällig erhalten. Göthe 44, 164; hier werden zwei hypothesen ausgesprochen, dann aber zwei augenfällige reine erscheinungen. 55, 77; die vollkommen wolkenlose atmosphäre liesz die ganze gegend überschauen, ohne dasz irgend ein augenfälliger gegenstand sich hie oder da hervorgethan hätte. 60, 141; doch hält man viel aufs augenfällige. Platen 282.
Zitationshilfe
„augenfällig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/augenf%C3%A4llig>, abgerufen am 26.06.2019.

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