Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

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aussagen

aussagen,
effari, dicere: als die urkunde aussagt; wahrheit oder lügen aussagen; ein zeuge sagte dafür aus, der andere dawider; es läszt sich nicht aussagen; aber das ist das heubtstück aller bosheit und ein solche schendliche unverschampte lesterunge, das nicht auszusagen ist. Luther 5, 294ᵃ; er solle sich nicht scheuen, sonder sol recht aussagen, worzu er lust habe. Schuppius 595; sich aussagen, sich aussprechen: sollte aber die zulassung eines mehreren zu der vereinigung der evangelischen helfen, sollte ich dafür halten, die herren hollandi theologi würden sich nicht aussagen. Leibnitz 2, 247; auf einen oder auf etwas aussagen, bekennen: eine verschwörung, nach deren entdeckung einer der gefolterten auch auf Belisar aussagte. Beckers weltg. 4, 87; sie hat von freien stücken und hernach eidlich auf den hausknecht als vater ihres kindes ausgesagt.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1852), Bd. I (1854), Sp. 943, Z. 15.

aussägen

aussägen,
serra exsecare: einen ast aussägen.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1852), Bd. I (1854), Sp. 943, Z. 30.

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Zitationshilfe
„aussägen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/auss%C3%A4gen>, abgerufen am 14.08.2020.

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