Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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aufstöbern

aufstöbern,
aufregen, aufsteubern: das wild aufstöbern, ein seltnes buch aufstöbern; das ernste wort gemahl stöbert alle zweifel in ihrem busen auf. Wieland 21, 273; jagte ihn diesmal selbst voran, alles drüben in Pfälzel aufzustöbern. Fr. Müller 3, 9; ein glück für ihn, dasz die fürstin das tolle einschiebsel der uhr gar nicht aufgestöbert habe. J. Paul Hesp. 3, 109; wo man lauter alte schäden aufstöbert. 3, 156.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1852), Bd. I (1854), Sp. 751, Z. 7.

ausstöbern

ausstöbern,
excutere, s.ausstäubern, ↗aussteubern:
da stöbert man mich wider aus.
H. Sachs III. 3, 25;
die wege mit besemen ausstübern. Simpl. 2, 276; sein capriccio war nur munter genug, das ἀειπαρθένος auszustöbern, und es in diesem gelegenen augenblicke bei ihm vorbei zu jagen. Lessing 6, 270; stöbert mein springinsfeld erst noch dieses capital aus. Schiller 181ᵇ; gefunden nun mein wild, habs ausgestöbert! Fr. Müller; nach einer stunde stöberte Leitgeber ein mit dem zerbröckelten siegel des vormunds überpichtes schreiben aus. J. Paul Siebenk. 1, 53.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1853), Bd. I (1854), Sp. 988, Z. 52.

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Zitationshilfe
„ausstöbern“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/ausst%C3%B6bern>, abgerufen am 20.06.2021.

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