Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

ausstürmen

ausstürmen,
in mehrfachem sinn,
1)
violenta manu auferre: er stellet die ausgestürmpten bilder wider in tempel. Frank chronik 165ᵇ.
2)
vehementer effundere: mit ungestüm seine empfindungen ausstürmen; verlieh ihm die muse nicht die gabe, jenes bedrängende gefühl am busen eines theilnehmenden freundes gewaltig auszustürmen. Göthe 33, 159.
3)
intr. desaevire: sein herz hat ausgestürmt; lasz mich weinen, ausweinen und ausstürmen. Klingers th. 3, 348; wir segeln ab, sobald die winde ausgestürmt haben werden.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1853), Bd. I (1854), Sp. 994, Z. 38.

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ausstehlich
Zitationshilfe
„ausstürmen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/ausst%C3%BCrmen>, abgerufen am 14.08.2020.

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