Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

ausstopfen

ausstopfen,
farcire: einen vogel, einen balg, ein bett, ein kissen ausstopfen. bildlich, von närrischen und abgeschmackten fabeln war sie ganz ausgestopft. ehe eines mannes 172; wie überflüssig und ausgestopft die märkte von kaufmannswaaren sind. pers. baumg. 9, 1; todte, lastende masse, die nur den raum ausstopfte. Fichte best. des m. 330; alle herlichen zustände der menschheit, als sie endlich lebendig in seiner brust erschienen, konnt er sie besonnen ergreifen, regieren, ertödten und gut ausstopfen für die eisgrube der künftigen erinnerung. J. Paul Tit. 2, 124.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1853), Bd. I (1854), Sp. 988, Z. 75.

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ausstehlich
Zitationshilfe
„ausstopfen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/ausstopfen>, abgerufen am 14.08.2020.

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