Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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ausstreuen

ausstreuen,
spargere, dispergere, nnl. uitstroojen: samen, blumen, federn, geld, asche ausstreuen; weistu, wie sich die wolken ausstrewen. Hiob 37, 16; strewe aus den zorn deines grimmes. 40, 6; er strewet aus und gibt den armen. ps. 112, 9; er hat ausgestrewet und gegeben den armen (schöner goth. tahida gaf unlêdaim). 2 Cor. 9, 9; dann allenthalben die ausgesträuwete gäns- und hünerfeddern seind sein stätige wegweiser. Kirchhof mil. disc. 121; geheimnisse ausstreuen. pers. baumg. 7, 3; man hat bei hofe ausstreuen lassen. Klinger 4, 117; üble gerüchte, lügen ausstreuen;
ausgestreuter edelthaten
reine frucht im siebe schwirrt.
Bürger.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1853), Bd. I (1854), Sp. 993, Z. 65.

ausstreunen

ausstreunen,
investigare, ausstöbern, bair. ausstreunen (Schm. 3, 686), vgl. ahd. striunan (Graff 6, 755):
streunt all ding in der kamer aus.
H. Sachs III. 2, 11ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1853), Bd. I (1854), Sp. 993, Z. 77.

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ausstehlich
Zitationshilfe
„ausstreunen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/ausstreunen>, abgerufen am 06.08.2021.

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