Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

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auftönen

auftönen,
in die höhe schallen, aufschallen, nnl. opdeunen:
wie am ufer der stolzen Elbe
der spreen schwarze wolke
vom gesträuch auftönt,
zum gesträuch niedertönt!
Klopstock 8, 203;
doch lauter tönen klagen
zum thron des weltregierers auf.
Gotter 1, 62;
wie wenn hell auftönet der kriegsruf auf der drommete.
Voss.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1852), Bd. I (1854), Sp. 761, Z. 14.

austönen

austönen,
plene sonare und conticescere: es ist ja nur die alte klage, fuhr der geistliche hervor, die Petrarka schon bis zur ermüdung geführt hat, die Dantes erbitterung vielfach austönt. Tieck nov. kranz 3, 21; um aus unserer brust die erhabene erscheinung wieder auszutönen. 4, 90; siehe ebenso töne am längsten tage meine seele aus. J. Paul Hesp. 3, 240; der gesang tönt voll aus.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1853), Bd. I (1854), Sp. 999, Z. 46.

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ausstehlich
Zitationshilfe
„austönen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/aust%C3%B6nen>, abgerufen am 27.09.2020.

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