Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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auftischen

auftischen,
in mensam apponere, mensam exstruere, nnl. opdisschen: einem stattlich auftischen; ich kann dir nicht viel, keine leckereien auftischen;
hierauf wird warme milch, nebst feld- und gartenfrüchten
in irdnen schüsseln aufgetischt.
Hagedorn 2, 101;
der zufall pflegt in bergen und öden gebüschen
uns irrenden rittern gar oft noch schlechter aufzutischen.
Wieland 5, 44;
was heimlich oft das herz erfrischt,
wird endlich allen aufgetischt.
Platen 81;
soll ich die (kunden alter zeit) zur lust auftischen
neu fürs alte lesekind?
Rückert 218;
will ich hier etwas auftischen, das euern gaumen reizen soll. Fr. Müller 2, 153; der leselustigen welt ein buch auftischen.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1852), Bd. I (1854), Sp. 760, Z. 75.

austitschen

austitschen,
was austippen: klebebier brauen, welches auch so gut schmecken würde, dasz sie es gar mit fingern austitschen würden. Schelmufsky 2, 24; einbrocken und austitschen; 'must du denn alles austitschen?' zu neugierigen. andere schreiben tütschen.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1853), Bd. I (1854), Sp. 999, Z. 22.

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Zitationshilfe
„austitschen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/austitschen>, abgerufen am 27.07.2021.

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