austoben
Fundstelle: Lfg. 5 (1853), Bd. I (1854), Sp. 999, Z. 27
desaevire:
e schaft sich eine mit mutwill krank,
umb das si sich etwas gelob
und irem fürwitz noch ausztob.
Folz bei Haupt 8, 540;
halt dich, bisz du ausz getobst.
fastn. sp. 385, 36;
die angst, die dich gequält, hat endlich ausgetobt.
J. E. Schlegel;
der erdbeherscher wilde heeresgluten,
die in der welt sich grimmig ausgetobt.
Göthe 13, 71;
einen austoben lassen; die jugend musz austoben, wie der most; der krieg hat noch nicht ausgetobt; ausgetobt in der jugend, macht im alter stille leut. Fr. Müller 1, 279.
Zitationshilfe
„austoben“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/austoben>, abgerufen am 20.11.2019.

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