Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

austrieb, m.

austrieb, m.
1) exactio: austrieb der herde, der schweine auf die weide; auch sobalden der hirt (die schweine) heimtreibet, ein jeder das seinige einthue, und bis zum austrieb im stall halten soll. Carber markordn. von 1657 art. 49; die schwein haben dis mit den schafen gemein, dasz ihnen der frühe austrieb und die mit thau befeuchtete weide ungesund ist. Hohberg 2, 308ᵃ. 2) austrieb heiszt am weinstock der sprosse im winkel der knospe, gemeinhin eberzähn genannt, w. m. s.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1853), Bd. I (1854), Sp. 1004, Z. 39.

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Zitationshilfe
„austrieb“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/austrieb>, abgerufen am 14.08.2020.

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