Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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auswehen

auswehen,
flando exstinguere, nnl. uitwaaijen: du wehst mir das licht aus; der wind weht die fackel aus;
kein erdensturm vermag
die fackel auszuwehen.
Jacobi allerlei 7;
auch hinaus, heraus wehen: weil nun das in sich selbst schon zwistige Rom so wenig als ein groszer leib die ruhe länger vertragen konnte, ward es lüstern, die zwirbelwinde seiner ehrsucht über den luftigen alpen auszuwehen. Lohenst. Arm. 1, 895; der sturm hat bäume ausgeweht. intransitiv, exstingui: das licht weht aus; die fackel ist ausgeweht.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1853), Bd. I (1854), Sp. 1012, Z. 32.

auswetten

auswetten,
abjungere, exuere e jugo, ausspannen, vom alten geweten, anspannen, ahd. intwetan abjungere (Graff 1, 738): denselben liesz er zwen seiner besten ochsen vor dem pflug auswätten. Stettler schweiz. gesch. 1, 29.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1853), Bd. I (1854), Sp. 1017, Z. 43.

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ausstehlich
Zitationshilfe
„auswehen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/auswehen>, abgerufen am 08.05.2021.

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