Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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aussinnen

aussinnen,
excogitare, fingere, invenire, ausdenken: eine list, kunst, ein mittel aussinnen;
welcher kan das aussinnen,
dasz wir erlangen ein guͦte beut?
Uhland 539;
ich bin drei ganzer nacht gelegen
ob dem, das uns Simson thet fregen,
jedoch kan ich das nit aussinnen.
H. Sachs III. 1, 50ᵇ;
sein sinn ist nimmer auszusinnen.
Opitz;
dasz dies sein musz der graf, hat er ihm ausgesonnen.
Werders Ariost 11, 61;
das mögen eur ehrwürden aussinnen. Simplic. 2, 300; ich verwunderte mich, dis alles zu sehen und zu hören und konte nicht aussinnen, aus was ursachen ein lebendig geschöpf einen todten klotz anbetete. pers. baumg. 8, 13; spannen sie vielmehr ihren verstand an etwas auszusinnen. Lessing 1, 241;
treibt euch der müsziggang, phantome auszusinnen —
sägt holz!
Gotter 1, 400;
welch neues unerhörtes hat der vogt
sich ausgesonnen?
Schiller 521ᵃ;
wol ausgesonnen, pater Lamormain.
343ᵇ;
ich sinne schon das stück aus und bin mitten drin. Göthe 26, 349.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1853), Bd. I (1854), Sp. 973, Z. 22.

aussinnen, n.

aussinnen, n.:
ich weisz aber nicht, aus was aussinnen ich nie vor e. ch. gn. habe mögen komen.
Luther 1, 147ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1853), Bd. I (1854), Sp. 973, Z. 44.

auszannen

auszannen,
cavillari. Stieler 2596. s. anzannen.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1853), Bd. I (1854), Sp. 1023, Z. 25.

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Zitationshilfe
„auszannen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/auszannen>, abgerufen am 01.08.2021.

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