Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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bärenlappe, m.

bärenlappe, m.
lycopodium clavatum, auch bärlapp, bärlappe genannt, eine urk. von 1303 bei Heinr. Schreiber nᵒ 67 hat den mannsnamen Bernlappe, und ahd. lappo ist palma, palmula, hand, folglich pfote, tatze, so dasz bärenlappe wie bärenfusz, bärenklaue zu fassen wäre. lycopodium heiszt nach dem wolf, dän. ulvefod, engl. wolfsclaw, sonst auch nach dem löwen löwenfusz, was mit bärenfusz mythisch einerlei. Der gelbliche, entzündbare samenstaub, semen lycopodii, hexenpulver, sulphur vegetabile dient auf der schaubühne zum blitz machen:
seine blitze sind nur von bärenlappen.
Wieland 20, 216.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1853), Bd. I (1854), Sp. 1129, Z. 64.

bärlapp

bärlapp:
der lohe lichtfunke Prometheus ist ausgebrannt, dafür nimmt man jetzt die flamme von bärlappenmehl. Schiller 106. s. bärenlappe.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1853), Bd. I (1854), Sp. 1134, Z. 4.

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busenwort bürsten
Zitationshilfe
„bärenlappe“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/b%C3%A4renlappe>, abgerufen am 20.10.2021.

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