Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

bärentappe, f.

bärentappe, f.
pes ursi, galt für einen leckerbissen, der von erlegten bären auf die tafel des herrn oder fürsten geliefert werden muste: ungewontliche speis essen, als biberschwenz, berendoppen. Keisersb. sünden des munds 5ᵇ; schwerwichtige, holzschlegeliche bärentapen. Garg. 70ᵇ. dann auch name einer pflanze, wofür man an einigen orten der Schweiz bärentalpe hört (Stalder 1, 135), s. das folgende.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1853), Bd. I (1854), Sp. 1130, Z. 66.

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busenwort bürsten
Zitationshilfe
„bärentappe“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/b%C3%A4rentappe>, abgerufen am 08.12.2021.

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