Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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bocklein, n.

bocklein, n.
gemmula, von bocke, pocke, knopf, blase: denn es ist unzimmlich, die grünende bockelin oder knopfelein von den stauden herunder vor der zeit zu zerren, auch zu ernten ehe das treid reif ist, oder zu weinten (vindemiare), ehe die gräspeln zu trauben werden. Fischart Ismenius 88ᵇ; einzelne beeren findet man wol an den böcklein.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1854), Bd. II (1860), Sp. 205, Z. 76.

böcklein

böcklein,
haedus: gehe hin zu der herd, und hole mir zwei gute böcklin, das ich deinem vater ein essen davon mache. 1 Mos. 27, 9; aber die fell von den böcklin thet sie im umb seine hende. 27, 16; und solt das böcklin nicht kochen, dieweil es an seiner mutter milch ist. 2 Mos. 23, 19; und der geist des herrn geriet uber in und zurisse in, wie man ein böcklin zureiszet. richt. 14, 6; er gieng mit lewen umb, als scherzt er mit böcklin, und mit beren als mit lemmern. Sir. 47, 3.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1854), Bd. II (1860), Sp. 206, Z. 3.

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busenwort bürsten
Zitationshilfe
„böcklein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/b%C3%B6cklein>, abgerufen am 27.10.2021.

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