Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

bösern

bösern,
deteriorem reddere, in pejus ruere, mhd. bœsern (Ben. 1, 226ᵇ), der gegensatz zu bessern.
swer bœsert sîn antlütze,
swenner gît, wiʒʒet daʒ,
und gæbe er niht, er tæte baʒ.
welsch. gast 14310,
wer ein böses gesichte macht, wenn er gibt, thäte besser gar nicht zu geben. nhd. doch das sie nicht mainen es zuͦ bessern und es bösern. Braunschweig 6; damit nicht der krank gebösert werde. Paracelsus 1, 696. sich bösern, corrumpi: die menschen haben sich gebösert. sch. und ernst cap. ...; der weg hat sich vom regen böseret, iter factum corruptius imbri. Maaler 74ᵇ; wie sie sich nach dir gebessert, oder solte ich sagen gebösert haben? Simpl. 1, 230. vgl. verbösern.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1854), Bd. II (1860), Sp. 256, Z. 51.

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busenwort bürsten
Zitationshilfe
„bösern“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/b%C3%B6sern>, abgerufen am 28.10.2021.

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