Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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büffel, m.

büffel, m.
bos bubalus, büffelochs, it. sp. bufalo, franz. buffle, engl. buffalo, böhm. buͦwol, poln. bawół, ungr. bial, seltsam schreibt voc. 1482 e 4ᵃ buchfel, ein wilder ochse; man sagt zottig wie ein büffel. bei Luther steht püffel. 5 Mos. 14, 5. kommt häufig als schelte vor: ach was groben büffels! Wirsung Cal. C 2ᵃ; als dem, der ein junger büffel war und nicht übriges verstands (siccome rozzo e poco cauto). Bocc. 1, 59ᵇ; ein geiziger, ungehobelter frasz und püffel. Kirchhof wendunm. 214ᵃ; der ist ein grober büffel, caliga Maximini est. Henisch 551, 48; der ist ein flegel, büffel, bachant, der arm ist. Lehmann 33;
wil ie ein püffel bleiben.
H. Sachs I, 537ᵃ;
mit euch faulen büffeln.
Ayrer fastn. 122ᵃ.
büffel heiszt auch was büffelrock, ein grobes, zottiges gewand.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1855), Bd. II (1860), Sp. 492, Z. 7.

büffel, m.

büffel, m.
wird von Fischart Garg. 59ᵇ, auch fac. facet. 105 unter den bieren genannt, scheint aber nach buf 5 zu deuten.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1855), Bd. II (1860), Sp. 492, Z. 21.

büffeln

büffeln,
laborare et sudare, angestrengt, wie ein büffel arbeiten, ochsen: das mancher oft hart und lang püflen und schlagen musz, bis er den abraum und des erzes dach durchsinket. Mathesius 40ᵇ. auch transitiv, wacker prügeln. Stalder 1, 239.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1855), Bd. II (1860), Sp. 492, Z. 43.

püffel

püffel,
s. büffel theil 2, 492: so eitel reiche weren, wer wolte dem andern dienen und grobe püffels arbeit (s. büffelarbeit) thun? Pape bettel- u. garteteufel F 7ᵃ; wenn das glück den püffel krönt, so thut jedermann der cron gebürende reverentz. Lehmann 343, 21; ein ungehobelter frasz und piffel. Kirchhof wendunm. 1, 263 (1, 213) Öst.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1889), Bd. VII (1889), Sp. 2209, Z. 54.

püffeln, verb.

püffeln, verb.
was büffeln, vgl. ochsen 2: er und sie müssen püffeln und tragen wie ein viehe oder esel. Mathesius Syr. 2, 70ᵇ; reflexiv: die ihn tröste und erquicke, wenn er sich im acker müde gepüffelt. 101ᵃ; auch ich stecke itzt in arbeit bis über die ohren, und quäle und püffle mich den ganzen tag. Lessing 12, 359 (vom jahre 1772).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1889), Bd. VII (1889), Sp. 2209, Z. 64.

püffeln, verb.

püffeln, verb.,
schweiz. iterativ zu puffen, wacker prügeln Stalder 1, 239.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1889), Bd. VII (1889), Sp. 2209, Z. 70.

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Zitationshilfe
„büffel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/b%C3%BCffel>.

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