Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

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buse, bise, f.

buse, bise, f.
felis, aus dem lockruf für die katze bus bus! büs büs! gebildet und an bst! (sp. 457) mahnend; elsäsz. bise, bize, schweiz. busi, büsi (Stald. 1, 248), schwäb. buse, nd. puse, nnl. poes, engl. puss, dän. puus, norw. puse, ir. pus, gal. puis, ein weit verbreitetes, sicher altes wort, mit übergang des B in M, bair. miez, mutz, mutzel (Schm. 2, 663. 664), hess. miez, minz, mise, misekätzchen, vgl.mauen, ↗miauen, maunzen; anderwärts zitz, zit. in der Schweiz wird aber mit bus, busch auch dem kalb gelockt und buschi, buscheli, buseli, büseli heiszt ein kalb, was wiederum bair. und hess. zu motschel, motschelein, motschelchen wird (Schm. 2, 658) und an μόσχος erinnert, welches vorzugsweise kalb und rind, aber auch das junge anderer thiere bezeichnet.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1855), Bd. II (1860), Sp. 562, Z. 71.

büse, f.

büse, f.
navigii species, nnl. buis pl. buizen, mlat. busa, bussa: der heringsfänger oder büsen sein unzähliche. Laurenberg acerra 498. nnl. haringbuis.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1855), Bd. II (1860), Sp. 563, Z. 6.
Zitationshilfe
„büse“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/b%C3%BCse>, abgerufen am 16.07.2020.

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