Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

barthel

barthel,
Bartholomaeus oder Barthold?: Bartel weisz schon, wo er den most holt (weisz alle schliche). Simrock 744; ja ihr glaubet nicht, wie er den fenzigen huren so schöne kleider machen können, darinnen sie geprangt, wie Barthel, so most holet. Simpl. 1, 139; mit groszer oder verdorbener kaufleute rath, welche wissen, wo Barthel den most hole. Schuppius 121; ich wil wissen, wo Barthold den most geholt hab? 613; ich will ihm aus dem hinterfasse auch einen trink Barthel einschenken. ped. schulf. 274. der ursprung dieser sprichwörter liegt im dunkel. s. schmutzbarthel.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1853), Bd. I (1854), Sp. 1145, Z. 1.

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Zitationshilfe
„barthel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/barthel>, abgerufen am 07.06.2020.

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