beifällig
Fundstelle: Lfg. 6 (1853), Bd. I (1854), Sp. 1370, Z. 4
1)
assentiens, zustimmend, günstig: beifällige äuszerungen; er sprach sich beifällig aus; so bin ich diesem vorgeben nicht beifällig worden. med. maulaffe 768; der himmel hat sich ihr selbst beifällig gemacht. Opitz Arg. 2, 163. gegensatz ist abfällig.
2)
erinnerlich: es ist mir nicht beifällig (wo man nicht sagen könnte einfällig).
3)
zufällig, beiläufig: ein beifälliges recht, ein nebenrecht, dem ordentlichen gegenüber; beifälliger weise, von ungefähr; nach Henisch 258 obiter, quasi praeteriens, wie der han über die kolen lauft; beifällige einkünfte. Lohenst. Arm. 2, 766; es ist beifällig, gelegentlich, beiläufig gesagt worden. heute auszer gebrauch.
Zitationshilfe
„beifällig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/beif%C3%A4llig>, abgerufen am 21.11.2019.

Weitere Informationen …