Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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bereifen

bereifen,
circulo vas cingere, wäre mhd. bereifen.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1853), Bd. I (1854), Sp. 1496, Z. 63.

bereifen

bereifen,
pruina tegere und tegi, mhd. berîfen, mit reif überziehen, bedecken, oft von greisendem haar und bart (sp. 1142, 11):
wenn uns nun das alter wirt begreifen
und uns die pert (bärte) werden pereifen.
fastn. sp. 739, 10;
er schwärzet sein bereiftes haupt.
Hagedorn 2, 95;
dann von bäumen, dächern, kleidern: der wald steht bereift;
ihr durch den weiszen thau bereiften schönen saaten
Opitz 2, 229;
weisz bereift.
Brockes 1, 144;
die bereiften tannenwälder.
Zachariä 1, 354;
und von bereiften kiefern hängt
kandiertes eis herab.
2, 302;
schimmernder bereifet war ihm
der beschattende glasorische kranz,
golden sein haar und wie der kranz bereift.
Klopstock 1, 198;
bepelzte, bereifte freunde kommen an. Göthe 33, 147; die blosze erscheinung eines solchen kalten bereiften widersachers. J. Paul bücherschau 1, 177; da breiteten die bereiften bäume ihre silbernen zweige aus. Bettine tageb. 112;
der frost hat mir bereifet des hauses dach.
Rückert 369.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1853), Bd. I (1854), Sp. 1496, Z. 64.

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Zitationshilfe
„bereifen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/bereifen>, abgerufen am 01.08.2021.

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