bespritzen
Fundstelle: Lfg. 7 (1853), Bd. I (1854), Sp. 1643, Z. 70
aspergere, maculare: mit wasser, regen, blut, koth bespritzen;
und alle gest bespritzen thuͦ,
so lach dann erst wol fein darzuͦ.
Scheit grob. C 1ᵃ;
und bitten dich die fräwlin sehr,
du wölst sie noch bespritzen mehr.
O 3ᵇ;
mich hat zwar mannes blut bespritzt, doch nicht befleckt.
Hofmannswaldau;
doch endlich als der sturm sein äuszerstes gethan,
langt athemlos die ganze chorgemeine
durchnäszt und wol bespritzt im klostervorhof an.
Wieland Oberon 2, 34;
schwert traf auf schwert, zum schlachtfeld ward die stadt,
ja diese hallen selbst bespritzte blut.
Schiller 489ᵇ;
fasz mit dem maul ihre vollen zitzen,
thu mir mit macht die gurgel bespritzen.
Göthe 13, 80;
die brennende wand wurde unablässig aus allen schläuchen bespritzt.
Zitationshilfe
„bespritzen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/bespritzen>, abgerufen am 17.10.2019.

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