bewundern
Fundstelle: Lfg. 8 (1854), Bd. I (1854), Sp. 1788, Z. 82
admirari, nnl. bewonderen, schwächer, aber geistiger und nachhaltiger als bestaunen, das blosz den ersten, überwältigenden sinnlichen eindruck anzeigt: ich wünschte, Conti, ihre kunst in andern vorwürfen zu bewundern. Lessing 2, 118; ich habe euch so oft über eure fassung bewundert. Göthe 24, 162;
bewundert vîel und viel gescholten, Helena,
vom strande komm ich, wo wir erst gelandet sind.
41, 179;
dich bewundr ich, wo ich dich versteh,
Mathisson.
A. W. Schlegel;
das volk staunt an und bewundert was es nicht versteht. Humboldt ans. der nat. 2, 300.
Zitationshilfe
„bewundern“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/bewundern>, abgerufen am 12.12.2019.

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