Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

blinkern

blinkern,
frequentatives blinken, glitzern:
man sieht die strahlenpracht
nun blinkern auf der see.
Gryphius 2, 327;
die sonne glänzt und blinkert weit und breit.
Wiedemann juni 62;
die sonne über das adriatische meer auf ganz Morea blinkerte. aug. 49;
am himmelsblau ein helles blinkern funkt.
nov. 27;
demant hat eine helleuchtende blitzende farbe, so alle andere farben an sich nimt und mit denselben blinkert. dec. 101; augen hast du ja, um sie (die schlange) blinkern zu sehen und ohren um sie rascheln zu hören. Hermes Soph. reise 1, 403; das war ein gehagel, das knarrte und blinkerte, als sie einhieben! d. a. m. im Tockenb. 148; die holde sonne blinkerte hinter den bergen hervor. 284. vgl. blickern.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1854), Bd. II (1860), Sp. 128, Z. 11.

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Zitationshilfe
„blinkern“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/blinkern>, abgerufen am 03.12.2020.

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