Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

Es wurden mehrere Einträge zu Ihrer Abfrage gefunden:

blitz, m.

blitz, m.
fulmen, fulgur, ist nicht, wie Graff 3, 244 wähnt, aus blick hervorgegangen durch bloszen wechsel zwischen Z und der gutturalis, sondern durch kürzung aus dem frequentativen blikze, steht also, mit ausgestosznem K, für blikz. ahd. sagte man plecchazan, micare, fulgurare, ags. blicettan; ähnlich gebildet ist goth. lauhatjan ἀστράπτειν, ahd. lôhazan und das steirische himlatzen wetterleuchten. das ahd. subst. könnte gelautet haben plecchazi, plecchizi n., gen. plecchazis, oder plecchazo m., gen. plecchizin, jenem n. entspräche ein alts. bleccati, wie es im ortsnamen Bleccateshêm (dem heutigen Blexem, Blexum unweit Bremen) bei Pertz 2, 383 erscheint. mhd. wird gewöhnlich das einfache blic, gen. blickes gebraucht, zuweilen das frequentativ blicze (Ben. 1, 208ᵃ) m., doch bleibt das genus oft unerkennbar, und könnte auch n. sein, z. b. passional K. 304, 69. 337, 19. blitzen, fulgoribus Ls. 1, 344 wäre schon ganz die nhd. form, ist aber unbeglaubigt und kann leicht in bliczen gebessert werden. mnl. gilt das mit m abgeleitete blixeme (ahd. plichsamo ?), nnl. blixem, s. hernach blix. nhd. ist blitz bei Keisersberg, Luther u. s. w. ganz entschieden und vorherschend m., obgleich hin und wieder das n. vorbricht, z. b. Pauli in sch. und ernst setzt: da erschlug in der dunnerklapf und das blitz verbrent in. aus dem von Luther gebrauchten pl. blitzen z. b. Hiob 38, 35. 77, 19. 97, 4, so wie dem dat. sg. blitzen Hiob 38, 25 folgt, dasz auch der nom. sg. blitz aus blitze = mhd. blikze hervorgieng. Dasypod. 81ᵈ hat blitz, Maaler 72ᵃ blitzg, gleichsam versetztes bligz. Merkwürdig ist die einstimmung des altsl. blesk'' splendor, blistati fulgurare, bl'stjeti nitere; böhm. blesk, blsk fulgur, blyskati splendere; poln. blyskawica blitz, blyskać fulgurare, blyszczeć splendere, micare; russ. blesk'' nitor, blestjet' nitere, blestka flitter; litt. blizgas flitter, blizgěti micare, blizgullis gott des schnees (vgl. unser blank, schneeblank und blinken), blyszkěti splendere, blykszti erbleichen. da nun neuere sl. sprachen den labialanlaut weglassen, z. b. poln. lysk für blysk steht, liesze sich auch höhere verwandtschaft zwischen unsern wurzeln blîkan, plîchan und liuhan, lauhatjan, lauhmuni blitz, altn. liomi splendor, schw. ljungeld fulgur, ljunga fulgurare annehmen. vgl. blick, blicken, blecken, bleichen, blinken, blinzen.
Bedeutungen.
1)
blitz ist, wie mhd. blick, vorzugsweise der leuchtende schein am himmel, fulgur, fulgetra, flamma inter nubes coruscans, dann auch der einschlagende strahl, fulmen. es heiszt, der blitz leuchtet, das wetter leuchtet, steirisch es himlatzt, vgl. himmelblick, wetterblick; vom treffenden blitz aber, der blitz fährt, fährt nieder, zuckt, schieszt, schlängelt, schlägt, schlägt ein, trift, rührt: er wurde vom blitz getroffen, gerührt, auch gleichnisweise bei heftigem schrecken: er stand da, wie vom blitz gerührt, wie angedonnert; ich fiel nach lesung dieses briefs, als ein vom blitz gerührter, rückwarts auf mein bette. Felsenb. 1, 7; er stand, wie vom blitz getroffen. Göthe 21, 92;
éin blitz ist das gefilde.
Schiller 237;
ferne blitze fahren am horizont; fliehen vor dem wetter, das ein ferner blitz ihm verkündigte. Woldemar 193; und alles volk sahe den donner und blitz. 2 Mos. 20, 18; sihe, so breitet er aus seinen blitz uber die selbe (wolke). Hiob 36, 30; er deckt den blitz wie mit henden. 36, 32; kanstu die blitzen auslassen, das sie hin faren und sprechen, hie sind wir? 38, 35; und der herr donnerte im himel und der höhest liesz seinen donner aus mit hagel und blitzen. ps. 18, 14; sie blicken wie fackeln und faren unter einander her, wie die blitzen. Nahum 2, 4; denn gleichwie der blitz ausgehet vom aufgang und scheinet bis zum nidergang (ahd. sôsô blekezunga ûʒgengit fon ôstana). Matth. 24, 27; und wird dich erleuchten wie ein heller blitz.
2)
weil der blitz, und das licht überhaupt, aufs schnellste fährt, dient blitz vortreflich zur bezeichnung höchster geschwindigkeit: die thier aber liefen hin und her wie ein blitz. Ez. 1, 14; ich sahe wol den satanas vom himel fallen, als einen blitz (goth. gasahv satanan svê lauhmunja driusandan us himina). Luc. 10, 18; damit wie ein blitz zur thür hinaus. Woldemar 186; in éinem blitz; vgl. blitzschnell. daher auch, seine pfeile werden ausfaren wie der blitz. Zachar. 9, 14. s. pfeilschnell.
3)
blitz! interj. stupentis, admirantis, ganz wie donner! donnerwetter! wetter und hagel! blitzelement! ursprünglich unter hinzugedachtem verbum: fahre der blitz! dasz der blitz fahre! und anrufung des donnergottes, beim donner, beim blitz! helfe mir donner und blitz! der blitz! Lessing 1, 413;
was? der blitz!
das ist ja die Gustel aus Blasewitz.
Schiller 321ᵃ;
blitz, wie die wackern dirnen schreiten!
herr bruder komm, wir müssen sie begleiten!
Göthe 12, 49;
mein seel, ein braves pferd!
wenns unter mir — der blitz! —
nur ein acht tage gienge.
Gökingk 1, 247;
und blitz! die fürstin wird mich hassen,
wie sie mich sonst geliebt.
3, 15;
blitz! was ist das? blitz, meint er etwa, er hab seine buben vor sich? Fr. Müller 1, 254; blitz unds wetter! weisz er was herr gevatter schulmeister? 257; blitz und wetter in all die schöngeisterei hinein! Lenz 1, 157 (hier deutlich: fahre!); blitz junge! Klinger 1, 131. hieraus erklären sich nun die zusammensetzungen blitzjunge, blitzkerl, blitzmädchen, die in gutem sinn von raschen, gewandten, pfiffigen leuten gebraucht werden, wie auch steht wetterkerl, wettermädchen, mordkerl, donnerkerl, verwetterter, verteufelter kerl, teufelskerl, was alles aber böse bedeutung empfangen und auf zauber, hexerei und teufel bezug nehmen kann, man s. blitzkröte, wetterkröte.
4)
blitz, wie blick, gilt auch vom glanz der sonne, des mondes und der gestirne, der metalle und farben, vgl. blinken:
das unterkleid! wie reich und süsz durchflimmern
sich rein des silbers und der farben blitz.
Göthe 9, 297;
die stummen blitze des mondes. J. Paul Kamp. 77; der mond trug allmälich einen grund von silber auf und zeichnete mit schatten und blitzen ein rückendes nachtbild hinein. Hesp. 3, 84; die mondsichel wendet die blitze der sonne gemildert auf ihr auge zurück. 3, 121; der blitz des mondes. 3, 241.
5)
blitz, wie blick, fulmen, vom auge:
dann umb deiner augen plitz
haben mehr als hundert (charitinnen) sitz.
Tscherning 235;
grasz, dunkelgelb der linke ritter
schosz blitz vom aug wie ungewitter.
Bürger 70ᵃ;
was hilft der augen schärfster blitz,
er prallt zurück von deinem sitz.
Göthe 41, 214;
als das auge nur kalte blitze warf, wie sein ringjuwel. J. Paul Tit. 1, 33; die erzürnten augen schieszen blitz auf blitz. daher auch vom antlitz: sein andlitz sahe wie ein blitz, seine augen wie ein fewrige fackel. Dan. 10, 6.
6)
blitz, von glänzenden waffen: wenn ich den blitz meines schwerts wetzen werde. 5 Mos. 32, 51; deine pfeile fuhren mit glenzen dahin und deine spere mit blicken des blitzes (wo blick und blitz gehäuft sind). Habac. 4, 11.
7)
figürlich, blitze der gedanken, aufblitzende gedanken;
des bewustseins blitz.
Schiller 88ᵃ;
des spottes blitze schleudern.
Gökingk 2, 14;
oft bei J. Paul: der blitz eines heiszen schmerzes schlägt durch die brust des menschen. Fixl. 33; zwischen dem blitze des lebens und dem schlage des todes. Hesp. 1, 120; Viktor sah plötzlich wechselnde blitze der todessense gelb über das unverrückte antlitz gehen. 4, 73; blosz der zurückblick nach dem pfarrschieferdach entzündete noch einen blitz des schmerzens durch die gedanken an die mütterlichen thränen um seinen tod. 4, 128; da die blitze der leidenschaft über sein ganzes leben fuhren. Tit. 2, 212; 'und dann will ich noch seliger sein, als heute' sagte sie, und erschrack, denn ein blitz fuhr über sein ernstes gesicht wie über ein zackiges gebürge. 3, 25; dann wurde Liane fortgeschickt mit einem worte, das sogar aus dieser weichen blume den blitz eines kurzen hasses zog. 3, 121; es gibt einige blitze in der ersten liebe, zuweilen bei der musik, bei groszen schmerzen. aesth. 3, 159.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1854), Bd. II (1860), Sp. 129, Z. 77.

blitz, f.

blitz, f.
die unruhe, das nicht sitzen bleiben können, die lust aufzuspringen: sie mag nit beleiben sitzen, das vermag alle dise welt nit, die blitz kompt sie an, als si etwan sprechen 'ich mag nit bleiben sitzen, ich hab die blitz'. Keisersb. gunkel c 8ᵃ. s. blitzen, exsilire.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1854), Bd. II (1860), Sp. 131, Z. 57.

blitzen

blitzen,
fulgurare, ahd. plecchazan, mhd. blechzen (Ben. 1, 208ᵃ).
1)
dampf gieng auf von seiner nasen und verzehrend fewr von seinem munde, das es davon blitzet. 2 Sam. 22, 9. ps. 18, 9; er schosz seine strale und zustrewet sie, er liesz blitzen und schrecket sie. 2 Sam. 22, 15. ps. 18, 15; lasz blitzen und zustrewe sie. ps. 144, 6; fewr, so auch im regen blitzete. buch der weish. 16, 22; wie der blitz oben vom himel blitzet (goth. svasvê lauhmôni lauhatjandei us þamma uf himina skeiniþ). Luc. 17, 24;
er blitzet blitz auf blitz, er strahlet strahl auf strahl.
Weckherlin 62;
die mutter, die anders anfangen wollte, muste sogleich auf den donnerwagen steigen um gegen das unbegreifliche vergessen der weiblichen schicklichkeit zu blitzen und zu donnern. J. Paul Tit. 3, 68. blitzen und wettern, stark fluchen.
2)
von sonne, mond, schnee, waffen: die sonne blitzt durch die tannen; das licht des mondes hieng blitzend als weiszes blütenlaub an den gebüschen. J. Paul Hesp. 3, 84; der schnee blitzt; der blitzende grund der beschneiten erde. uns. loge 3, 34; da die erblindung und der glanz die erde verdeckte und er einsam wurde, und die erde zum rauch und die sonne zu einer weiszen sanften welt, die nur am rande blitzte. Tit. 1, 14; und des schwerts blitzen wird mit schrecken uber in faren. Hiob 20, 15;
entweichet sie (die philosophie) aus einem lande,
so läszt den dolch, den er bisher verbarg,
der aberglaube wieder blitzen.
Gotter 1, 424.
3)
von augen: nemlich ihr (des weibes) augen sollen nicht hin und her blitzen, dann das ist ein zeichen der leichtfertigkeit. Alberus ehbüchlein G 2ᵃ (ed. 1565. 41ᵇ);
dasz dein augen, Scylla, blitzen,
kan noch dir, noch andren nützen:
leuchte nur und blitze nicht,
suchstu anders mannes pflicht.
Logau 3, 7, 27;
mit gleichsam blitzenden augen von der natur versehn. irrgarten der liebe 4; mit dieser apostrofe warf er den verachtungsvollesten blitz, der jemals aus einem menschlichen auge geblitzt hat, auf den betroffenen sofisten, und gieng davon. Wieland 2, 182; der gesichterschneider drehte sich mit zwei blitzenden, schwarzen augen gegen Viktor herum. J. Paul Hesp. 1, 66; Agnolas auge blitzte von liebe, dann von zorn. 3, 28; ich hatte mit diesen augen in deine geblitzt. Klingers th. 3, 412.
4)
figürlich, die erscheinung irgend eines lichten glücks blitzet ihr auf einmal über alle traurigen tage hin. J. Paul uns. loge 1, 168; wie im erwachen der schatten des traumbilds noch sichtbar vor der blitzenden gegenwart entläuft. Tit. 3, 103; hohe töne blitzten im flug. Katzenb. 1, 108.
5)
transitiv:
und erblicket einen schützen,
der sein rohr auf ihn gerichtet,
um ihm auf den pelz zu blitzen.
Lichtwer 1775 s. 155,
um das rohr auf ihn loszubrennen;
und stürmt auf Hüon ein, blitzt schlag auf schlag.
Wieland 22, 37;
blitzt auf das weib noch éinen blick herab
23, 269;
mit welchem hohn sie auf mich nieder sah,
als sollte mich der blick zu boden blitzen.
Schiller 438ᵃ;
weg mit diesen steinen, sie blitzen höllenflammen in mein herz. 189ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1854), Bd. II (1860), Sp. 132, Z. 22.

blitzen

blitzen,
exsilire gaudio, exsultare, zumal von pferden und eseln, die, weil ihnen zu wol ist, mit den füszen ausschlagen, equi ferocitate exsultantes, vor freude aufspringen, auch von menschen. das ags. bliđsian, assimiliert blissian, engl. bliss heiszt laetari, exsultare, ovare, blissiađ mid handum, plaudunt manibus, froh mit den händen schlagen, von blîđe laetus, doch mit gekürztem î. ahd. gilt nur plîdên laetari, gaudere (Graff 3, 250), alts. aber blidzean. Hel. 84, 11. dies blissian scheint nun das nhd. blitzen für blidesen oder blidezen; dem vorangehenden blitzen fulgurare liesze sich etwa die bedeutung von einschlagen für ausschlagen, nicht von froh sein entnehmen. disz entpfindt eins wol, das sin selbs war nimpt, wie ein wüten in im ist, gleich als ein ungezemptes pfert, das da blitzt hinden und fornen, das nieman geheben (halten) kan. Keisersb. bilg. 8ᵇ; nit blitz hinden und fornen, wie ein bös pferd thuͦt. 80ᶜ; aber das pferd blitzt hinden und fornen. 98ᵈ; wenn man wol gisset und getrinkt, so muͦsz man darnach frölich sein, da blitzt man, da ist man gaukelecht und narrecht. weltl. lewe 54ᵈ; also ist es umb die kellerin in dem haus, ietz so ist sie obnen in dem haus, dann da niden im haus, und blitzet stets von einem ort an das ander. omeis 8ᵇ; hüt bist du gesunt, morgen krank, hüt blitzest du die stat aus (springst froh durch die stadt), morn so ligstu daheim an einem bet. 8ᵈ; frag das aug was es afterwegen hab gehabt ze blitzen, disz und disz ze sehen. baum der seligk. 33ᵃ; ein vogel, den man in ein keffi thuͦt, ist im zuͦm ersten ungewon und schwer, er blitzt (springt) hinder und für und beiszt darein. 36ᵈ; er mag nit stil sitzen in dem stuͦl, er blitzt hin und her. weltl. lewe 53ᵈ; die unruwigen menschen, das seint die, die nit mögen an einem ort sein, hert blitzen sie von eim ort zu dem andern. omeis 32ᵃ; er danzet den morisgen danz und blitzet und gumpet hinten und fornen. post. 26; die caplän dorfen bei den bischöfen und fürsten kein gratias mehr nach dem essen sprechen, aber vor dem herrn neigt sich der caplan tief und blitzet hinten und vornen. 59; der esel leidet es nicht, er blitzet hinten und fornen. 70ᵇ; gieng der könig da, so wär ein solches blitzen und bucken, aber vor dem sacrament knien sie kaum mit einem bein. 122;
wenn si ruͦwt, so muͦstu blitzen.
Murner geuchmat 1519 t 3;
schickten dich auf sanct Lienhart fort,
der dir austrieb dein lästerwort,
und den narren, der dich besitzt,
und also auf dem esel plitzt.
Fischart kehrab 448;
die bei ihm auf dem stul bleibt sitzen, dasz er nicht thu plitzen. Garg. 69ᵇ; darnach wann er erwacht, gumpet, blitzet, strabelt, geilet, rammelt und hammelt er einweil im bett herumb, die leblichkeit der sinn und mütigkeit des geistes und fleisches etwas aufzumuntern und zu erfrischen. 159ᵇ; zerrieb ihr mit nesseln den hindern dermaszen, dasz sie blitzet und gumpet, wie ein esel. Simpl. 2, 255. das neben blitzen stehende fro sein, geilen und gumpen entscheidet, gumpen bedeutet, wie blitzen, springen und tanzen (Ben. 1, 526ᵇ); nur die aus dem baum der seligk. 33ᵃ gegebne stelle könnte zweifel anregen und an das blitzende auge denken lassen, aber der sinn von hüpfen, springen ist hier doch vorzuziehen. dazu kommt, dasz bei Keisersberg fulgurare bliksen lautet und sich von blitzen springen, unterscheidet. nur das vocab. 1482 hat plitzen, gumpen, sonst weder Maaler, Dasypodius noch Henisch, geschweige Stieler. Frisch allein gibt das wort und deutet es richtig. in Schlesien sagt man, mit der thür, mit dem fenster blitzen, schlagen, er hat die thür recht zugeblitzt, zu stark angezogen. ähnliche begriffe sind goth. laikan, nhd. lecken (ausschlagen), spielen (lascivire).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1854), Bd. II (1860), Sp. 133, Z. 1.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
blecken blutruf
Zitationshilfe
„blitzen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/blitzen>, abgerufen am 06.12.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)