Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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brang, n.

brang, n.
pompa, ostentatio, bei Jeroschin 206 pranc, 134 aber brankeit:
was bruchend si so vil hofierens,
in kluogen berden vil stolzierens,
grosz brang in essen, trinken?
ir stolzen branges ist on zal.
trag. Joh. J 1;
sie führt auf ihrem helm und in dem schild zum prange
ein otter voller gift und aufgeblasne schlange.
Werders Ar. 7, 5.
s. das folgende und gepräng.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1854), Bd. II (1860), Sp. 302, Z. 70.

bräng, n.

bräng, n.
dasselbe: er hat ein überschönen pallast, in dem lebt er mit groszem preng. Frank weltb. 196ᵇ; die übrigen (elephanten) wider gesamlet und mit groszem pränk gen Rom gebracht. chron. 71ᵇ; aber wo etwa ein breng oder wollust da ist, das eigen sie in zu. lob der torh. 57; schaw, wol brangt die alt in der kettin, ir preng wird nit lang wern. Wirsung Cal. X 2ᵇ;
darnach die welt noch teglich tracht,
verzert ir zeit mit prenk und bracht.
H. Sachs I, 253ᵃ;
meim weib ist mit dem prenk auch wol.
I, 528ᵇ;
und stell sich glich eim closterman
mit andacht, präng, bruch dfantasi.
Ruefs Heini 495.
der auslaut auf k bei H. Sachs scheint vom weggefallnen e herzurühren, wie wir heute gepräng für gepränge setzen.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1854), Bd. II (1860), Sp. 302, Z. 80.

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brenkel bräuer
Zitationshilfe
„bräng“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/br%C3%A4ng>.

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