Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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bräutlich

bräutlich,
sponsalis, nuptialis, ahd. prûtlîh (Graff 3, 294), mhd. briutelîch: der bräutliche kranz; die bräutliche natur, frühlingszeit;
schwer umfangen von todesnacht,
an der schwelle der bräutlichen kammer.
Schiller 507ᵃ;
es bringen die knaben
die reichen gewande, die bräutlichen gaben.
das.;
und Polyxena, trüb noch von dem bräutlichen tod.
Göthe 1, 320;
und wagen und reiter und bräutlicher schwall.
1, 197;
der lieblichen tochter bräutliche schönheit.
Platen 128;
es war ein bräutliches gefühl, das Hilarien mit den süszesten empfindungen belebte. Göthe 22, 87.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1854), Bd. II (1860), Sp. 337, Z. 31.

bräutlich, adv.

bräutlich, adv.
als braut:
denn den besten der Hellenen
hoft sie bräutlich zu umfahn.
Schiller 61ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1854), Bd. II (1860), Sp. 337, Z. 44.

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bräuchlichkeit busereinen
Zitationshilfe
„bräutlich“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/br%C3%A4utlich>.

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