Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

brög, brögi, m.

brög, brögi, m.
terriculamentum, mit langem ö, bei Stald. 1, 230 geschrieben bröögg, brööggi, popanz, fastnachtpuppe, ohne zweifel dem ahd. pruoko, bruogo terror (Graff 3, 279), ags. brôga unmittelbar verwandt; die mhd. form, wenn sie vorkäme, hätte zu lauten brüege. hier bietet sich nun bessere auskunft dar für die oben sp. 221. 222 (204) aufgeführten bögge, bogglmann, bockelmann, welchen nur das R ausgefallen ist. Diez, der s. 634 beim franz. frayeur, prov. freior an lat. frigus denkt, hätte wol auch bruogo, brôga erwägen können.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1854), Bd. II (1860), Sp. 396, Z. 35.

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bräuchlichkeit busereinen
Zitationshilfe
„brög“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/br%C3%B6g>.

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