Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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bregen, n.

bregen, n.
cerebrum, ags. bregen, engl. brain, fries. nnl. brein, nd. bregen, brägen. gebildet wie regen pluvia, engl. rain, ein uraltes wort, aber nur den nordwestlichen Deutschen üblich, der form nach würde es goth. lauten brign, ahd. prëgan, prëkan. sollte es nicht verwandt sein mit brei und brëgen, kochen? weil das hirn eine breiweiche masse ist, in welcher der sinn und geist des menschen gleichsam kocht. oben sp. 291 wurde eine andere vermutung vorgetragen. vgl. auch gr. βρέχμα sinciput.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1854), Bd. II (1860), Sp. 353, Z. 21.

brogen

brogen,
superbire, mit kurzem o: brogen und brangen. mhd. ein häufiges wort. Ben. 1, 261ᵇ. schweiz. bröggen. Stald. 1, 230.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1854), Bd. II (1860), Sp. 396, Z. 50.

brögen

brögen,
terrere, mit langem ö, ahd. bruogan, ags. brêgan, ein uraltes, heute erloschnes wort, wozu man auch das goth. ôgjan, altn. œgja vergleiche:
wie magst du mich so lang nun brögen?
Andr. Scharfeneckers Acolast. 1544 B 7;
mit gspenst gar übel brögt er si
durchs tüfels list und fantasi.
Rufs Etter Heini 1310.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1854), Bd. II (1860), Sp. 396, Z. 53.

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bräuchlichkeit busereinen
Zitationshilfe
„brögen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/br%C3%B6gen>.

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