Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

brösamlein, n.

brösamlein, n.
micula. eine samlung Keisersbergischer predigen führt den titel: die brösamlin doctor Keiserspergs ufgelesen von frater Johann Paulin, Straszburg 1517 und im vorwort heiszt es: hie würt (wird für werden, gramm. 4, 197) ufgelesen die brösamlin von des hochgelerten doctor Keiserspergs tisch, so er in vil malen gepredigt, hat der eerwirdig bruͦder Johannes Pauli uf gesamlet und hie nach einander gesetzt; am dunrstag nach letare hat frater Johannes Pauli ein brösemlin gesamlet. 10ᵇ; in dem montag nach judica aber ein ander brösamlin. 10ᵈ u. s. w. es hett kein fragmenta klaubend hündlein darvon ein brosamlein unter des herrn tisch gefunden. Garg. 162ᵇ. Gotthelf sagt: es brösmeli gönnen. sagen 4, 49; kein brösmeli merken. schuldenb. 66, kein krümchen, nicht das geringste.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1854), Bd. II (1860), Sp. 398, Z. 40.

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bräuchlichkeit busereinen
Zitationshilfe
„brösamlein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/br%C3%B6samlein>.

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