Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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brätling, m.

brätling, m.
eszbarer, in butter gebratner schwamm. bei Nemnich boletus lactifluus:
kraut, erdbeer, ruben, wegewart,
kohl, zwibel, brätling, morgen (morhen).
Harsdörfers Nathan und Jotham. Nürnb. 1651. th. 2. nᵒ 12.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1854), Bd. II (1860), Sp. 312, Z. 42.

brötling, m.

brötling, m.
1)
famulus, brotdiener, lohndiener: man meinte es were ein trefliches, dasz ich die kost uber dem gesindtisch so gut als die viehemagd und andere brötling hette. Philand. lugd. 3, 230.
2)
agaricus Georgii, ein eszbarer waldschwamm mit süszem milchsafte: diese werden brötling genannt und werden auch rohe gegessen, vgl. mlat. buccellarius. Ad. Lonicerus kreuterbuch 81ᵃ; brötling, in der grösze der heiderling, sind ganz braun und geben eine süsze weisze milch, werden in hohen wäldern gefunden. Hohberg 3, 1, 405ᵇ. hier hat brot den begrif von speise. brätling (sp. 312) ist derselbe schwamm, mit andrer wendung des namens.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1854), Bd. II (1860), Sp. 404, Z. 60.

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bräuchlichkeit busereinen
Zitationshilfe
„brötling“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/br%C3%B6tling>.

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