Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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brüll, m.

brüll, m.
clamor, schrei: einen brüll auslassen, dasz es fri ein loch in den himmel gebe. Gotthelf sagen 4, 39; man sollte dir den buckel mit buchigem holz salben, bis kein ganzer fetzen mehr dran ist und dann mit salz und pfeffer einreiben, bis du keinen brüll mehr auslassen könntest. schuldenbauer 176. nach Stalder 1, 234 ist brüel oder brüll das geschrei der kuh nach dem stier.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1854), Bd. II (1860), Sp. 426, Z. 48.

brüll, n.

brüll, n.
fama, rumor, geschrei: gerade auf dem wege komme man ins brüll und mache sich einen schlechten namen. Gotthelf sagen 4, 35.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1854), Bd. II (1860), Sp. 426, Z. 55.

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bräuchlichkeit busereinen
Zitationshilfe
„brüll“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/br%C3%BCll>.

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