Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

brüstlein, n.

brüstlein, n.
mamilla, papilla. mhd.
daʒ erstracte im sîniu brüstelîn.
Parz. 118, 17.
nhd. die brüstlein sollen an den jungfrauen klein sein und tapfer. buch der natur von 1483; Alexander ein wenig höher greif, da fand er zwei rundige, weisze, herte brüstlein, da er wol bald erkannt, dasz der herr und junge apt ein fraw must sein. Bocc. 1, 51, wo aber der Ulmer druck liest 'zwei radscheibe herte prüstlin'; auch ir stirn, nasen und iren rosenfarben mund und besonder ir wolgeschickte brüstlein preist. 1, 254ᵃ; nachdem beide jungfrauwen mit den netzen in den weier giengen, denen das wasser bis an ire brüstlein schlug. 2, 187ᵇ; und iren (ei) deren (der küsse) etliche an mündlein und brüstlein trungenlich abname. Ismenius 43ᵃ;
brüstlein, rothe wangen,
das alles schaft der hochgelehrte mann.
Göthe 41, 18.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1854), Bd. II (1860), Sp. 450, Z. 30.

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bräuchlichkeit busereinen
Zitationshilfe
„brüstlein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/br%C3%BCstlein>.

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