Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

brenzeln

brenzeln,
ustionem redolere: lasz anfänglich wol zerknitschen, hernach destilliert per alembicum in der gestalt, dasz nichts brenzlet. Paracelsus 1, 1000ᶜ; gedistilliert lorbeeröl, so nicht brenzelt. Würtz 299; so wird der wein natürlich gut und bekompt ein brenzlenden lieblichen geschmack. Tabernaemont. 743; versehen mit wolmundetem, maulreiszendem, zapfreszem, lautschwatzendem, zungklapfigem, zungzwitzerigem, zungkützeligem, glasschwitzigem, rauschdanzendem, brenzlendem, grawgebartetem, röschem wein. Garg. 57ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1854), Bd. II (1860), Sp. 372, Z. 41.

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brenkel bräuer
Zitationshilfe
„brenzeln“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/brenzeln>.

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