Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

brest, m.

brest, m.
vitium, penuria, gen. brestes, mhd. brëst (Ben. 1, 256ᵇ):
und lobe in (den herbstmonat) für den werden meigen,
dann er lot uns keinen brest.
nambuch s. 119;
gleich als ein vogel, der on brest (ohne fehl)
die veder breitet ubers nest.
Brant bei Zarncke 149ᵃ;
so lasse im die herzader an dem ort, do der brest ist. Gersdorf 19; dieses wasser ist eine sonderliche herz- haupt- und hirnstärkung, benimmt alle breste und kälte derselben. Hohberg 3, 1, 551ᵇ. vgl. berst 1, 1527 und brust 8.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1854), Bd. II (1860), Sp. 372, Z. 70.

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brenkel bräuer
Zitationshilfe
„brest“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/brest>.

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