Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

bresthaftig

bresthaftig,
dasselbe: betracht, das du selber bresthaftig bist. Keisersb. s. d. m. 38ᵃ; kranke oder bresthaftige. sch. und ernst cap. 108; zu trost den verwundten, kranken, siechen und bresthaftigen irs leibs. Gersdorf 2; machten ein hütten, truͦgen darunder die presthaftigen. Frank chron. 472ᵇ; im herbst ist der thurm an S. Jacobskirche, weil er bresthaftig war, etliche schuh höher ausgebawet. Micrälius 5, 346; von sitten einfaltig, von kleidung presthaftig. Garg. 19ᵇ; wie find ich dich allhie so elenden, mageren leibes, bresthaftigen und gebrochenen rückens? Kirchhof wendunm. 88ᵃ; machten etliche gutherzige knechte ein hütten, trugen darunder die bresthaftigen. 430ᵃ; wallfahrt von mancherlei bresthaftigen und kranken leuten. 453ᵃ; das mangel- und bresthaftige verbessert werden mag. disc. mil. 23.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1854), Bd. II (1860), Sp. 373, Z. 76.

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brenkel bräuer
Zitationshilfe
„bresthaftig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/bresthaftig>.

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