Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

bretstel, f.

bretstel, f.
spira, was bretschel, bretzel, feines backwerk:
da ist kein mangel weder not,
so esz der münch kein rückenbrot,
der roraf hat im die bretstel geben,
darvon mag er noch vil jar leben,
pfawen, wiltpret hat er gnuͦg.
so ist der münch sunst also kluͦg,
das er zu finden weisz sein fuͦg.
wan irs beim liecht recht wölt beschawen,
ich nem die bretstel und den pfawen
und liesz euch (die landsknechte) stürmen tag und nacht.
Murners luth. narre 3665. 3671;
oder wie jener, der die brettsteln verbarge. Garg. 54ᵃ; ein töringisch pflugrädlein fur ein prettstell (ansehen). 123ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1854), Bd. II (1860), Sp. 378, Z. 44.

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brenkel bräuer
Zitationshilfe
„bretstel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/bretstel>.

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