Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

breuhahn, m.

breuhahn, m.
eine art weiszbier, die doch viel wahrscheinlicher von brauen, breuen (und dem hahn des fasses) benannt ist, als nach einem angeblichen namen des brauers und erfinders, von welchem Dan. Eberh. Barings beschr. der Saala im amt Lauenstein. Lemgo 1744 s. 16 ff. handelt.
Leipzger breuhahn schmeckt mir nie,
und das rastrum ist noch schlimmer.
Weise überfl. ged. 2, 74;
ich geh gern alle zeit mit dir
zum frischen wein oder gutem bier,
es sei marzmumme oder breihanend.
ists doch itzund der fastelabend.
Dedekind miles 5, 4;
viele weisze bier und sonderlich der breihahn, die gose. Hohberg 3, 2, 56ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1854), Bd. II (1860), Sp. 379, Z. 19.

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brenkel bräuer
Zitationshilfe
„breuhahn“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/breuhahn>.

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