Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

briegel, brigel, m.

briegel, brigel, m.
fustis, schreiben viele im 16 jh., namentlich Serranus i 8ᵇ. Henisch 508. doch scheint prügel vorzuziehen, wofür freilich das ahd. giprugilotun, contutati sunt (? contuderunt) Graff 3, 364 nicht beweisen kann. entscheiden wird ein aufschlusz über die noch im dunkel liegende wurzel. gehört auch folgende stelle hierher? wann eim der sack aufbricht, dasz er (? es) auf einmal heraus felt, als wan ein saw in brigel beiszt, so spricht Zenodotus: er redt das sich das gewelb möcht zerreiszen. Frank spr. 1, 15ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1854), Bd. II (1860), Sp. 382, Z. 22.

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brenkel bräuer
Zitationshilfe
„brigel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/brigel>.

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