Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

brodeln

brodeln,
bullire: wan man nit weisz, was einem ros gebricht, oder (es) sonst erkaltet, das im der bauch brodelt. Seuter 77; die zeitigen oliven betrüben den magen und machen das brodlen darinnen. Sebiz 273;
das strudelt und prudelt bei dem fewr.
H. Sachs III. 3, 42ᵈ.
transitiv, weine brudeln, mischen, mengen, britschen. Schmeller 1, 253. bei Tobler 79ᵃ ist brodla, brudla sprudeln, undeutlich, schnell reden. vgl. aschenbrödel, brudeln und brüteln.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1854), Bd. II (1860), Sp. 396, Z. 5.

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brenkel bräuer
Zitationshilfe
„brodeln“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/brodeln>.

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