Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

bronne, bronn, m.

bronne, bronn, m.
fons. da neben brunne born (sp. 243) bestand, ergab sich auch bronn, bronne und nach heutiger weise im nom. bronnen, das o wie sonne, wonne: der best springende bronn. bienenk. 54ᵃ;
mit bronnen, blamen, korn.
Weckherlin 306;
wo dein bronn der liebe quillt.
Rückert 353;
erhenk dich, stürz dich in bronn! Fr. Müller 1, 343;
verfolgt mein blick den bau der schönen glieder,
fällt von der brust zu vollen hüften nieder,
steigt zu dem hellen bronn des auges wieder.
Tieck 2, 97;
es war ein frischer bronne dort in den büschen kühl.
Uhlands ged. 275;
da wirft er die krone wieder in des bronnens klaren grund.
277;
hier aus dem bronnen kühl.
278;
das pergament ist das der heilge bronnen (: gewonnen),
woraus ein trunk den durst auf ewig stillt?
Göthe 12, 38.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1854), Bd. II (1860), Sp. 397, Z. 39.

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brenkel bräuer
Zitationshilfe
„bronn“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/bronn>.

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