Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

brummer, m.

brummer, m.
1)
ein brummender laut: hört und merket vier verenderte teil in disem wort (merz), nemlich zuͦm ersten den brummer M, darnach den geiszlaut E, zuͦm dritten den hundsbuͦchstaben R und zuͦm letsten den spatzen- oder sperlingschrei Z. Ickelsamer B 7ᵇ.
2)
was brümmchen, wenn man den kindern auf die lippen schlägt.
3)
was brummochs.
4)
die grobe saite der geige, die dicke pfeife der orgel.
5)
geringe kupfermünze: dasz mir nicht der oberste wegkäme, der mit brummern wirbt und den soldaten vor acht brummer bier aussaufen läszt. causenmacher 130.
6)
ein aufsteigender rausch.
7)
heulender sturmwind (sp. 397. 428).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1854), Bd. II (1860), Sp. 429, Z. 81.

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brenkel bräuer
Zitationshilfe
„brummer“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/brummer>.

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