Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

brunnader, f.

brunnader, f.
vena fontis, ein wollautiges wort, ahd. brunâdara manationes aquarum. N. ps. 77, 44; mhd.
lebendigiu brunnâder.
Hoffm. fundgr. 221, 4;
ein brunne dâ mitten enspranc
beide clâr unde kalt,
uber allen den walt
sîne âdern klungen.
Herb. 2189;
scoposas situatas in Brunnadern. Mohrs reg. von Frauenbrunnen nᵒ 58. bei Dasyp. 309 brunader oder brunnenquel, scaturigo; Stieler 8; sie (die fische) sind nutzbarlich den flüssen, dann sie eröfnen die brunnadern. Forer 192ᵇ; ich wil der brunadern geschweigen, die hin und wider in solcher groszer, treffenlicher weite darein (ins meer) quellen. Thurneisser von wassern 7; einer reichen brunnader von witz und laune. Wieland 4, x. s. brunnenader.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1854), Bd. II (1860), Sp. 432, Z. 64.

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brenkel bräuer
Zitationshilfe
„brunnader“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/brunnader>.

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