Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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buckeln

buckeln,
1)
trans. dorso portare, auf den buckel nehmen, schwer auf dem rücken tragen: doch sprichst du, dasz die alten störche von den jungen dahin gepuckelt werden. Praetorius storchs winterq. 267; sich buckeln, sich abquälen mit tragen auf dem rücken.
2)
intr. buckelich sein, curvari: ahd. pucchelôn: luna puchelôt in hornes wîs, krümmt sich wie ein horn (Graff 3, 42); buckelende und stelzfüszige jungfrauen. Rompler gebüsch 6; ein gebuckelter stier. Göthe 44, 204; der künstler hat erreicht, was Diderot fodert, dasz der buckligte in allen theilen seines körpers buckeln soll. Knebel in Böttigers lit. zust. 2, 222.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1855), Bd. II (1860), Sp. 486, Z. 13.

bucklet

bucklet,
was buckelt:
ei lieber steh doch nit so bucklet.
H. Sachs V, 242ᵈ;
ich bin krumme worden, ich bin bucklet über die masze. Melissus ps. Q 7ᵃ; ein solcher alter buckleter greis. Spangenb. lustg. 721. vgl.gebucklete schröter. Garg. 33ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1855), Bd. II (1860), Sp. 488, Z. 62.

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Zitationshilfe
„bucklet“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/bucklet>.

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